Heute steht eine nur sehr kurze Fahrt an: wir fahren nur wenige Kilometer auf der Saône weiter, um dann in den Canal de Pont-de-Vaux abzubiegen.
Mit dem Aushub des Canal de Pont-de-Vaux wurde 1783 begonnen, nachdem die Einwohner des Ortes Pont-de-Vaux baten, an die Wasserwege angeschlossen zu werden. Sie verpflichteten sich im Gegenzug, ihre Abgaben für 12 Jahre im Voraus zu bezahlen. In den Wirren der Französischen Revolution 1789 wurden die Arbeiten eingestellt und der Kanal blieb zunächst nicht fertiggestellt – bis 1844, wo er erst auf Staatskosten fertig gebaut wurde. 1954 wurde er wieder stillgelegt, da eine Eisenbahnlinie in Betrieb war und der Kanal nicht mehr für den Gütertransport benötigt wurde. Im Jahr 1994 wurde er wieder für die Freizeitschiffahrt eröffnet.
Der Kanal geht mit einer kleinen Schleuse von der Saône weg und führt auf 3,5 Kilometer Länge bis zum lediglich 2.000-Einwohner-Ort Pont-de-Vaux als kleinster Kanal Frankreichs. Am Ende erwartet einen ein netter Hafen und ein paar alte Gassen.
Für uns gab es in der „Capitanierie“ des Hafenmeisters die Gelegenheit, ein paar Sachen zu waschen – die Sonne und ein leichter Wind haben schnell bei der Trocknung an Bord geholfen.















